IRONMAN World Champion

Hawaii, 2014

IRONMAN 70.3 World Champion

Las Vegas, 2012 & 2013

IRONMAN European Champion

Frankfurt, 2014, 2016 & 2017

2nd IRONMAN World Championships

Hawaii, 2016

2nd IRONMAN 70.3 World Championships

Zell am See, 2015 & Mooloolaba, 2016

3rd IRONMAN World Championships

Hawaii 2013 & 2019

Sebastian Kienle hat alles gewonnen, was ein IRONMAN gewinnen kann. Drei Mal wurde er Europameister in Frankfurt, zwei Mal holte er den Weltmeistertitel über die IRONMAN 70.3-Distanz und mit dem Sieg bei der IRONMAN Weltmeisterschaft auf Hawaii erreichte er das Größte, was der Triathlon zu bieten hat.

Er ist ein Fanatiker, der nichts dem Zufall überlässt. Er ist ein Perfektionist, ein harter Arbeiter und ein Kämpfer. Seine Leidenschaft für den Sport, seine Disziplin und Zielstrebigkeit ist das, was ihn dazu gemacht hat, was er heute ist: Sebastian Kienle ist einer der erfolgreichsten Triathleten der Welt.

IRONMAN World Champion

In 2012 startet Sebastian Kienle das erste Mal beim IRONMAN Hawaii. Trotz eines technischen Defekts, der ihn ausbremst, fährt er die schnellste Radzeit und wird Vierter. Ein Jahr später schafft er als Dritter seine erste Podiumsplatzierung. Im Oktober 2014 erreicht Sebastian Kienle das Ziel seiner Träume, er gewinnt den IRONMAN Hawaii. Kein Rennen ist so legendär, so spektakulär wie dieses. Mit knapp drei Minuten Rückstand nach 3,8 Kilometern schwimmen im pazifischen Ozean macht sich Kienle auf die Verfolgungsjagd seiner Konkurrenten. Die Zeit von 4:20:46 Stunden für 180 Kilometer auf dem Rad katapuliert ihn nicht nur über den Queen Ka'ahumanu - besser bekannt als Queen K-Highway - sondern auch an die Spitze des Feldes. Für den abschließenden Marathon benötigt er 2:54:36 Stunden, bevor die Qualen im Ziel auf dem Ali'i Drive nach 8:14:18 Stunden ein Ende haben. Ein Moment, der alle Schmerzen vergessen macht und der so süß schmeckt, das Sebastian Kienle nochmal von ihm kosten möchte. Der IRONMAN Hawaii und ganz besonders sein Sieg, haben ihn hungrig gemacht auf weitere Erfolge in Kailua-Kona, Big Island.

 

Beim Ironman Hawaii 2016 muss sich Sebastian Kienle nach einem packenden Zweikampf auf dem Ali'i Drive nur seinem Dauerrivalen Jan Frodeno geschlagen geben. In 2019 gelingt ihm als Dritter erneut der Sprung aufs Podest.

IRONMAN 70.3 World Champion

Nach oben zu kommen, so sagt man, sei einfach - oben zu bleiben jedoch umso schwerer. Als Sebastian Kienle 2012 zum ersten Mal IRONMAN 70.3-Weltmeister wird und seinen Erfolg ein Jahr später wiederholt, beweist er allerdings, dass er zu den großen Champions im Triathlon gehört. Unvergessen sein Husarenritt bei der WM 2012 in Henderson, Las Vegas. Ein Helikopter filmt, wie Sebastian Kienle zur Spitzengruppe aufschließt und diese, so scheint es, mit doppelter Geschwindigkeit direkt überholt. Ab diesem Moment nennen ihn die Amerikaner den "German überbiker".

 

Bei den 70.3 Weltmeisterschaften 2015 in Zell am See sowie 2016 in Mooloolaba muss sich Sebastian Kienle jeweils knapp geschlagen geben und wird Vize-Weltmeister.

IRONMAN European Champion

Drei Mal lief Sebastian Kienle auf dem Frankfurter Römer bereits als IRONMAN Europameister ins Ziel. Den ersten Sieg feiert er am 6. Juli 2014 zeitgleich mit seinem 30. Geburtstag - ein schöneres Geschenk hätte es wohl kaum geben können. Im gleichen Jahr schafft er es, als erster Mensch überhaupt, nach dem Europameistertitel auch noch den Weltmeistertitel zu gewinnen. 2015 wird er Zweiter, bevor er im Jahr 2016 erneut ganz oben auf dem Treppchen steht. 2017 gelingt Sebastian Kienle die erfolgreiche Titelverteidigung.

CHALLENGE Roth Rookie

Seine erste Langdistanz bestreitet Sebastian Kienle 2010 beim legendären Challenge Roth. Dass er zu den großen Hoffnungen für die Zukuntf gehört, ist den meisten zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt. Mit diesem Einstand rechnen jedoch die wenigsten: In 4:14:07 Stunden setzt Sebastian nicht nur eine neue Weltbestzeit für 180 Kilometer auf dem Rad, sondern erreicht gleichzeitig, als erster Rookie in der Geschichte, das Ziel unter der magischen Acht-Stunden-Marke. 7:59:06 Stunden benötigt der neue Triathlonstar für 226 Kilometer und wird hinter dem Dänen Rasmus Henning Zweiter. Im Jahr 2011 kehrt er zurück nach Roth, wird hinter Andreas Raelert erneut Zweiter und verbessert seine Ziel-Zeit auf 7:57:06 Stunden. In 2018 startet Sebastian Kienle zum dritten Mal bei der Challenge Roth und holt sich den ersehnten Sieg.

König von Buschhütten

Die Geschichte von Sebastian Kienle hat ein Kapitel, das zu wertvoll ist, um es zwischen Rekorden und Titeln untergehen zu lassen. Es ist ein Kapitel, das von einem Rennen erzählt, welches für Sebastian zum Sprungbrett in den Profisport werden sollte. Es ist das Kapitel über den Triathlon Buschhütten. Jahrzehnte lang ist das Rennen im Siegerland der prestigeträchtige Saisonstart in das Triathlonjahr. Bei dem Klassiker messen sich die Stars der Kurzdistanz mit denen der Langdistanz, es ist das erste Säbelrasseln des Jahres. Wer dort gewinnt, zeigt, dass mit ihm zu rechnen ist. Mit einer beeindruckenden Serie von fünf Siegen in Folge (2008-2012) trägt sich Sebastian Kienle in die deutschen Triathlon-Geschichtsbücher ein und ist seitdem der inoffizielle  "König von Buschhütten".

Name: Sebastian Kienle

Spitzname: Sebi

Geburtstag: 6. Juli 1984, Mühlacker

Größe & Gewicht: 180 cm, 73 kg

Team: TriTeam Heuchelberg

Coach: Philipp Seipp

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